Sektion Wettbewerb Spielfilm

Elf Beiträge konkurrieren um den Gershon‐Klein‐Spielfilmpreis. Benannt nach dem Berliner Kinopionier.

Spielfilme, die sich mit jüdischem Leben und jüdischer Kultur in Geschichte, Gegenwart und Zukunft befassen. In denen jüdische Charaktere und Themen wesentlich die Handlung tragen und die von jüdischen Filmschaffenden stammen. Bevorzugt werden deutsche Premieren.

Der Preis wird von einer internationalen Festivaljury an den Regisseur/Regisseurin vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 EUR dotiert.


In der Regel werden alle Filme mit deutschen und englischen Untertiteln gezeigt. Die jeweilige Sprachfassung entnehmen Sie bitte den Angaben beim jeweiligen Film.

Sektion Wettbewerb Dokumentarfilm

Neun Beiträge konkurrieren um den Gershon‐Klein‐Spielfilmpreis. Benannt nach dem Berliner Kinopionier.

Dokumentarfilme, die sich mit jüdischem Leben und jüdischer Kultur in Geschichte, Gegenwart und Zukunft befassen. In denen jüdische Charaktere und Themen wesentlich die Handlung tragen und die von jüdischen Filmschaffenden stammen. Die deutsche Premiere der eingereichten Filme ist erforderlich.

Der Preis wird von einer internationalen Festivaljury an den Regisseur/Regisseurin vergeben und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 EUR dotiert.


In der Regel werden alle Filme mit deutschen und englischen Untertiteln gezeigt. Die jeweilige Sprachfassung entnehmen Sie bitte den Angaben beim jeweiligen Film.

Sektion Kurzfilmprogramm: Nosh Nosh

„Nosh Nosh“ – das sind kleine „Leckereien“ auf Jiddisch. Doch was hier serviert wird, ist weit mehr als ein schneller Bissen. Diese Kurzfilme entfalten ihre eigene Kraft: mal herb, mal süß, stets überraschend in Form und Inhalt. Internationale Stimmen treffen auf vielfältige Erzählweisen, und aus vermeintlich kleinen Formaten entstehen große filmische Momente. Ein Menü, das bleibt. Nosh Nosh.

Das JFBB 2026 präsentiert zwei Kurzfilmprogramme NOSH NOSH.

In der Regel werden alle Filme mit deutschen und englischen Untertiteln gezeigt. Die jeweilige Sprachfassung entnehmen Sie bitte den Angaben beim jeweiligen Film.

Sektion Nordic Jewish Focus

Jüdischkeit im nordischen Film klingt zunächst außergewöhnlich, doch vom Stummfilmpionier Mauritz Stiller, der 1916 mit IKARUS den ersten homosexuellen Film der Filmgeschichte gedreht hat, über die „Auslandsoscar“-Gewinnerin Susanne Bier – bis heute gibt es einige Filme aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, die jüdische Erfahrung und Gegenwart beschreiben. Wir zeigen eine Auswahl aktueller Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme – von der Geschichtsreflexion bis zur pointierten Gegenwartskomödie.

Wir bedanken uns bei den Nordischen Botschaften in Berlin für die Zusammenarbeit.

Sektion The Other Israel

2007 wurde in New York das „Other Israel“-Filmfestival gegründet, das sich mit den wechselseitigen, komplexen Beziehungen der israelischen und palästinensischen Gesellschaften beschäftigt, und mit der Situation anderer „Minderheiten“ in Israel. Damit rücken menschliche Geschichten in den Mittelpunkt, die sich mit der Beziehung zwischen Geschichte, Kultur und Identität auseinandersetzen – und die Parallelität unterschiedlicher Erfahrungen reflektieren. In Zusammenarbeit mit dem „Other Israel“-Filmfestival zeigen wir eine Auswahl von Filmen, die das Lagerdenken augenblicklicher politischer Diskurse in den Nahost-Debatten hinterfragen.

Unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung.