10.05.2026
Festivalblog 2026: Sonntag
Ausblick auf den letzten Festivaltag: Der Festivalsonntag hält noch einmal ein vielfältiges Programm mit Filmvorführungen, Kurzfilmen und besonderen Veranstaltungen bereit.
Rückblick auf den Festivalsamstag
Der Festivalsamstag bot erneut ein vielfältiges Programm mit bewegenden Dokumentarfilmen, aktuellen Spielfilmen und anregenden Diskussionen. Im Filmkunst 66 diskutierte das Panel Pressure from All Sides: Who Gets to Tell the Story? über Perspektiven und Herausforderungen des Erzählens israelisch-palästinensischer Geschichten im Kino. Im Kino Krokodil wurde im Anschluss an die Vorführung von SALOMEA nicht nur über den Film gesprochen – eine musikalische Darbietung verlieh dem Abend eine besondere Atmosphäre. Ein weiterer Höhepunkt war die Vorführung von VOR DER MORGENRÖTE von Maria Schrader, an die sich ein ausführliches Gespräch mit der Regisseurin anschloss. Wir danken unserem engagierten und interessierten Publikum für diesen inspirierenden Festivaltag. Impressionen vom Samstag finden Sie in der Slideshow.
Programmhighlights am 10. Mai
Ab 14:00 Uhr widmet sich das Jüdisches Museum Berlin in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem JFBB zwei bedeutenden deutsch-jüdischen Filmarchitekten: Ken Adam und Chaim Heinz Fenchel. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Libeskind-Baus steht dabei das Thema Architektur und ihr Einfluss auf das Kino im Mittelpunkt.
Um 16:00 Uhr zeigt das Kino Krokodil mit THE BRIDGEPLAYERS von Alberto Herskovits und Bengt Bok (SE 2025, 82 min) das bewegende Porträt von vier Auschwitz-Überlebenden, deren jahrzehntelange Freundschaft und gemeinsame Leidenschaft für Bridge ihnen bis heute Halt geben.
Im Filmmuseum Potsdam läuft um 17:00 Uhr das NOSH NOSH 2 Kurzfilmprogramm mit fünf aktuellen Kurzfilmen aus Israel, Polen und Brasilien, darunter auch die vier Eröffnungskurzfilme des Festivals.
Um 18:00 Uhr findet im Kino Krokodil Berlin der Abschluss der Reihe „Von Berlin nach Hollywood“ statt, die in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Urania Berlin e. V. anlässlich des 120. Geburtstags von Billy Wilder veranstaltet wird. Gezeigt wird HOTEL BERLIN von Peter Godfrey, gefolgt von einem Gespräch zwischen Knut Elstermann und Lea Wohl von Haselberg.
Im Thalia Programmkino Potsdam ist um 19:15 Uhr WHERE TO? von Assaf Machnes zu sehen – ein vielschichtiges Kammerspiel über unerwartete Begegnungen zwischen einem palästinensischen Taxifahrer und einem jungen Israeli auf den nächtlichen Straßen Berlins.
Zeitgleich zeigt Filmkunst 66 um 19:00 Uhr FANTASY LIFE von Matthew Shear, eine warmherzige und unkonventionelle Geschichte über zwei Menschen, die sich in einer Phase persönlicher Unsicherheit begegnen.
Karten für alle Vorstellungen kosten 10 EUR (ermäßigt 8 EUR) und sind online unter jfbb.info sowie direkt in den Kinos erhältlich.
Eine Übersicht über das gesamte Festivalprogramm findet ihr hier.