Jewcy Movies – das Jüdische Filmfestival bietet ein internationales Filmprogramm – in Berlin, Potsdam und in weiteren Städten im Land Brandenburg. Die Filme zeigen die diverse, lebendige jüdische Kulturszene und geben einen außergewöhnlichen Einblick in jüdisches Leben auf der ganzen Welt. Das 32. JFBB findet vom 5.-10. Mai 2026 statt.
Wir laden insbesondere Schulklassen ab Klassenstufe 9 sowie außerschulische Jugendgruppen ein, das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg zu besuchen!
Bei unseren Vormittagsvorstellungen während der Festivalwoche können Schulklassen am 6. Mai (Berlin) und 8. Mai (Potsdam) ausgewählte Filme zu günstigen Konditionen sehen, inklusive Gespräch mit anwesenden Filmschaffenden. Lehrkräfte können in Vorbereitung auf den Festivalbesuch mit ihrer Klasse am Teachers Day (16. April, online) teilnehmen. Bis Ende Juni bieten wir noch einen Workshop für Schulklassen in Brandenburg und Berlin an, der bei Ihnen in der Schule stattfindet.
Flyer zum aktuellen Bildungsangebot
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Informationen dazu gibt es jederzeit bei Charlotte Kühn: c.kuehn@jfbb.info
Das Filmbildungsangebot wird unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mwfk.brandenburg.de/mwfk/de
UNSERE ANGEBOTE:
Angebot für Schulklassen
Filmvorführung für Schulklassen am 6. und 8. Mai
Im Rahmen des 32. JFBB zeigen wir den Film Aimée & Jaguar (DE, 1999) mit anschließendem Filmgespräch.
Am 6. Mai um 9:30 im Filmkunst66 (Berlin-Wilmersdorf)
Am 8. Mai um 10:00 in Potsdam (tba)
Kosten: 4€/Schüler/-in | Anmeldung bei Charlotte Kühn c.kuehn@jfbb.info
Inhalt:
Berlin 1943. Im Chaos des zweiten Weltkrieges begegnen sich die biedere Mutterkreuzträgerin Lilly Wust und die fidele Jüdin Felice Schragenheim, die unter falschem Namen als Nachrichtenjournalistin und im Widerstand aktiv ist. Unerwartet entwickelt sich eine innige, sinnliche Liebe zwischen den beiden unterschiedlichen Frauen. Doch wie lange lassen sich Lügen und Versteckspiel aufrechterhalten? Die – mit einem Starensemble inszenierte – Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erica Fischer basiert auf wahren Begebenheiten.

Das Kinodebüt von Max Färberböck erhielt u.a. den Deutschen Filmpreis, den Silberner Bären für die Darstellerinnen und eine Golden Globe-Nominierung). Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Maria Schrader – die Darstellerin von Felice Schragenheim – ist das Gesicht des 32. JFBB.
Anknüpfungspunkte für den Unterricht:
Der Film bietet verschiedene Anknüpfungspunkte u.a. für die Fächer Geschichte, Politik, Ethik, Religion, die separat aber auch miteinander in Verbindung behandelt werden können. Dazu gehören: Jüdinnen und Juden im Untergrund während der NS-Diktatur, queeres Leben und Verfolgung im Kontext Nationalsozialismus, Berlin in den letzten Kriegsjahren, Aufarbeitung/Darstellung der NS-Zeit in Film und Literatur in den 1990ern bis heute, u.v.m.
Angebot für Lehrkräfte:
FORTBILDUNG Teachers Day: Mit jüdischen Filmen im Unterricht arbeiten
In Kooperation mit den SchulKinoWochen Berlin/ VISION KINO
16.4.26 | 15-17 Uhr (online)
Mit dem Teachers Day richten sich das JFBB und die SchulKinoWochen Berlin speziell an Lehrkräfte und bieten eine praxisorientierte Fortbildung zum Einsatz von jüdischen Filmen im Unterricht. Die Fortbildung präsentiert und kontextualisiert den Spielfilm AIMÉE & JAGUAR (DE 1999), welchen die Teilnehmenden mit Schulklassen am 6. Mai (Berlin) und 8. Mai (Potsdam) im Rahmen des 32. JFBB anschauen können. Dabei werden verschiedene Anknüpfungspunkte für die Arbeit mit dem Film rund um einen Kinobesuch oder eine Filmsichtung im Unterricht aufgezeigt.
Die TN erwerben filmbildnerische Kompetenzen und lernen allgemeine Methoden kennen, um im Unterricht filmpädagogisch zu arbeiten. Inbegriffen sind u.a. Vor- und Nachbesprechungen, Beobachtungsaufgaben, Analyse der Filmgestaltung sowie thematische Besonderheiten zum Film-Kontext Judentum und Nationalsozialismus. Da der Film auch im Stream/ auf DVD verfügbar ist, kann er ebenso für die Arbeit im regulären Unterricht verwendet werden.
Außerdem werden das JFBB sowie die SchulKinoWochen Berlin als Träger für Filmbildungsangebote vorgestellt.
Infos Kurz&Knapp
Veranstaltungsnummer für Berliner Lehrkräfte: 26.1-132920 Anmeldung hier. (Letzter Tag der Anmeldung: 9.4.26, danach bitte direkt bei einer der Mailadressen unten melden.)
Referentinnen: Charlotte Kühn (JFBB) & Laura C. Zimmermann (SKW)
Termin: Donnerstag, 16.04.2026, 15.00 – 17.00 Uhr (online)
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und Sek II
Ort: Online-Seminar. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung zugeschickt.
Anmeldung: Anmeldeportal Fortbildung Berlin, sonst berlin@schulkinowochen.de oder c.kuehn@jfbb.info
Workshop an ihrer Schule
Zurzeit arbeiten wir an einem neuen Konzept. Der aktuelle Workshop wird daher nur noch bis zum 30. Juni 2026 angeboten.
Workshop zum Kurzfilm MASEL TOV COCKTAIL
mit Anna Antonova und/oder Charlotte Kühn
Nur noch bis zum 30. Juni 2026, nur für Brandenburger Schulen.
Der Kurzfilm MASEL TOV COCKTAIL (Arkadij Khaet/Mickey Paatzsch, 2020) erzählt aus der Perspektive des 16-Jährigen Dima, mit welchen Vorurteilen, Themen und Problemen Jüdinnen und Juden in Deutschland in ihrem Alltag konfrontiert sind. Im Workshop thematisieren und besprechen wir verschiedenen Formen von Antisemitismus, die im Film anhand der einzelnen Figuren dargestellt werden. Wir beantworten Fragen und erklären Begriffe und Kontexte.
Der Workshop eignet sich für Schüler:innen ab der Klassenstufe 8/9 (max. 30 Personen).
Wann: noch bis zum 30. Juni 2026, nach Absprache
Wo: an ihrer Schule
Zeitrahmen: 3-3,5 Std
Kosten: Kostenlos
Flyer zum Workshopangebot:
jfbb24_workshop_maseltovcocktail_flyer
Unsere Kooperationspartner:
Die SchulKinoWochen Berlin sind ein berlinweites Filmbildungsprojekt für Schulklassen aller Klassenstufen und Bildungsbereiche. Jedes Jahr im November sind Kinder und Jugendliche in filmpädagogisch begleiteten Kinovorführungen eingeladen, Filme zu entdecken und hinter die Kulissen des Film- und Kinomachens zu blicken. Gemeinsam mit zahlreichen Kinos und Partnern der Stadt präsentieren die SchulKinoWochen Berlin über zwei Wochen hinweg ein vielseitiges Filmbildungs-Programm: In über 300 filmpädagogisch gerahmten Vormittagsvorstellungen, Filmgesprächen und Workshops tauchen Kinder und Jugendliche in die verschiedensten Filmwelten ein und kommen mit Filmschaffenden und Fachexpert*innen ins Gespräch. Umfassende pädagogische Begleitmaterialien und Fortbildungen unterstützen Lehrkräfte in der Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs.
Die SchulKinoWochen Berlin sind eine Veranstaltung von VISION KINO in Kooperation mit der JugendKulturService gGmbH.
VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.
Ziel und Aufgabe von VISION KINO ist es, als Teil der kulturellen Jugendbildung und im Rahmen einer übergreifenden Medienkompetenz, insbesondere die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für den Kulturort und originären Rezeptionsort des Films, das Kino, zu sensibilisieren.
In diesem Jahr kooperiert das JFBB erneut mit Vision Kino/ den SchulKinoWochen Berlin für die Lehrkräftefortbildung "Teachers Day" (siehe oben).
Hier kommen Sie zur Webseite von Vision Kino.
Hier kommen Sie zur Website von den SchulKinoWochen Berlin.