09.05.2026
Festivalblog 2026: Samstag
Die Preisträger*innen des 32. JFBB stehen fest! Ausblick auf den Festivalsamstag.
Preisverleihung des 32. JFBB
Bei der feierlichen Preisverleihung in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund wurden gestern die Auszeichnungen der 32. Ausgabe des Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg vergeben. Der Gershon Klein Documentary Film Award ging anREWARD FOR THE RAINvon Barbara Bernáth, der Gershon Klein Feature Film Award an BOOK OF RUTH von Esty Shushan. Eine Special Mention der Spielfilmjury erhielt WHERE TO? von Assaf Machnes.
Wir gratulieren allen Preisträger:innen herzlich und danken unseren Preisstifter:innen Madeleine Budde und Jacqueline Hopp sowie Stephan Goericke und unseren Sponsoren und Partnern, deren Unterstützung das Festival möglich macht. Impressionen der Preisverleihung sind in der Slideshow versammelt.
Programmhighlights am 09.Mai
Heute geht das Festival mit weiteren filmischen Höhepunkten, spannenden Panels und besonderen Veranstaltungen in die nächste Runde. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Festivaltag und laden herzlich ein, einen Blick in unser Programm zu werfen.
Im Filmmuseum Potsdam läuft um 17:00 Uhr SWEDISHKAYT: YIDLIFE CRISIS IN STOCKHOLM von Eli Batalion und Jamie Elman (CA/SE 2025, 76 min), in dem das Comedy-Duo „YidLife Crisis“ eine überraschend lebendige jüdische Szene in Stockholm entdeckt – inklusive humorvoller jiddischer Popkultur.
Am Abend folgt um 20:15 Uhr im Thalia Programmkino Potsdam THE STAMP THIEF von Dan Sturman (US 2025, 103 min), eine dokumentarische Schatzsuche nach einer verschollenen Briefmarkensammlung, die sich zu einer ebenso skurrilen wie spannenden Reise entwickelt.
Um 13:00 Uhr zeigt die Filmkunst 66 Berlin THE SMUGGLERS von Tony Copti und Yaniv Berman (IL 2025, 86 min, mit Vorfilm BUTCHER’S STAIN), in dem der Schmuggel arabischsprachiger Bücher zu einer ironischen Reise durch Sprache und System wird.
Im Kino Krokodil Berlin läuft um 16:00 Uhr SALOMEA von Miriam Pfeiffer (DE 2025, 60 min), das die Rückkehr einer jüdischen Kommunistin aus dem Exil in die DDR und ihren schwierigen Neuanfang beleuchtet.
Um 17:15 Uhr zeigt das Moviemento Berlin A GOODNIGHT KISS von Giedrė Žickytė (LT/EE/BG 2025, 87 min), ein Porträt der Shoah-Überlebenden Irena Veisaitė, erzählt über Erinnerungen, Wegbegleiter und Archivmaterial.
Den Abend beschließt um 19:00 Uhr im Filmkunst 66 Berlin VOR DER MORGENRÖTE von Maria Schrader (DE/AT/FR 2016, 106 min), ein episodischer Blick auf Stefan Zweigs Exil und den Verlust von Heimat und Europa.
Im Anschluss, ab 21:15 Uhr, findet dort ein Gespräch mit Maria Schrader statt, moderiert von Lea Wohl von Haselberg, in dem die Regisseurin und Schauspielerin über ihr filmisches Schaffen und ihre Auseinandersetzung mit jüdischen Themen spricht.
Karten für alle Vorstellungen kosten 10 EUR (ermäßigt 8 EUR) und sind online unter jfbb.info sowie direkt in den Kinos erhältlich.
Eine Übersicht über das gesamte Festivalprogramm findet ihr hier.