05.05.2026

Festivalblog 2026: Dienstag

Festivaldienstag: Eröffnung der 32. Ausgabe des Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg, Studi-Tag und erste Programmhighlights.

Heute, am Dienstag, dem 05. Mai 2026, startet das 32. Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg (JFBB). Fünf Tage lang präsentiert das JFBB 60 Filme aus 22 Ländern, begrüßt internationale Gäste und lädt zu zahlreichen Filmgesprächen ein. Das Festival bietet ein vielschichtiges Panorama jüdischer Geschichte und Gegenwart und zeigt neben den zwei Wettbewerben Spiel- und Dokumentarfilm weitere spannende Sonderreihen.

Eröffnungsfeier im Hans Otto Theater
Eröffnet wird das Festival heute Abend im Hans Otto Theater in Potsdam mit geladenen Gästen, Filmschaffenden und Freund*innen des JFBB. Dieses Mal ist im Rahmen der Eröffnung ein Kurzfilmprogramm zu sehen, das die Filme THE HOLINESS (IL 2025, 17'), BESHERT (UK 2025, 19'), NO WITCHES IN THE VALLEY (IL 2025, 13', Animation) und SNIPPED (DK 2025, 14') umfasst.

Kostenfreier Eintritt für Schüler:innen und Studierende am Eröffnungstag
Für Studierende und Schüler:innen gibt es heute am Eröffnungstag freien Eintritt zu allen Veranstaltungen! Im Rahmen des Studi-Tags, unterstützt durch die Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung, laden wir ein junges Publikum ein, das Programm des JFBB zu entdecken. Kommt einfach mit einem gültigen Studierenden- oder Schüler*innenausweis vorbei.

Programmhighlights am 05. Mai
Im Thalia Programmkino in Potsdam zeigen wir heute um 17:00 Uhr im Rahmen der Sektion Nordic Jewish Focus den Dokumentarfilm NELLY & NADINE von Magnus Gertten. Der Film erzählt die wahre Liebesgeschichte zwischen der belgischen Opernsängerin Nelly Mousset-Vos und die französisch-chinesische Diplomatentochter Nadine Hwang, die sich 1944 im KZ Ravensbrück kennenlernen. Die Dokumentation macht eine queere Überlebensgeschichte sichtbar, die lange keinen Platz im kollektiven Gedächtnis hatte.

THE YEAR MY PARENTS WENT ON VACATION von Cao Hamburger ist heute gleich zweimal zu sehen. Der zwölfjährige Mauro ist Fußballfan und fiebert bei der Weltmeisterschaft 1970 mit, die in Mexico ausgetragen wird. Als seine Eltern aber unangekündigt in Urlaub fahren und ihn bei seinem Großvater in São Paulo absetzen, den er kaum kennt, muss er sich neu zurechtfinden… Wir zeigen den Film um 16:30 Uhr im Filmkunst 66 in Berlin und um 19:00 Uhr im Thalia Programmkino in Potsdam

Im Filmkunst 66 begrüßen wir heute um 17:00 Uhr außerdem unseren ersten Filmgast: Im Anschluss an seinen Film KNOW HOPE (IL/US 2025) ist der Regisseur Omer Shamir zu einem Q&A vor Ort. Der Film läuft im Wettbewerb Dokumentarfilm. In KNOW HOPE tritt Regisseur Omer Shamir in einen vielschichtigen filmischen Dialog mit dem Street-Art-Künstler Know Hope, dessen Arbeit sich seit Jahren im Spannungsfeld des zunehmend beschädigten Lebens in Israel und Palästina entwickelte.


Tickets für alle Vorstellungen kosten 10 EUR und sind erhältlich auf jfbb.info oder direkt in den Spielstätten.

Das komplette Programm ist hier zu finden.

Wir wünschen einen tollen Eröffnungstag und freuen uns auf eine intensive Festivalwoche!