Programmkollektiv

Coverimage Programmkollektiv

BERND BUDER
Geboren 1964 in Berlin (West), studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1996–2005 Programmleiter des „Berliner Filmkunsthaus Babylon“. Kuratorische Tätigkeiten für verschiedene Filmfestivals (Türkische Filmwoche Berlin, goEast Filmfestival, dokumentArt Neubrandenburg, Prishtina FilmFestival). Seit 1996 in verschiedenen Positionen – Recherche, Pressesprecher, Kurator – mit dem FilmFestival Cottbus verbunden, leitete er von 2011 – 2014 dessen Koproduktionsmarkt connecting cottbus und ist seit 2015 dessen Programmdirektor.
2021 wird er zum ersten Mal für das Programm des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Brandenburg verantwortlich sein. Buder programmiert auch die Wettbewerbe des europäischen Filmfestivals „Cinedays“ in Skopje und arbeitet als Programmberater für die Berlinale-Sektion „Forum“. Er ist auch als Filmjournalist und Lecturer tätig und Mitglied der Europäischen Filmakademie.
-> Mail an Bernd Buder: b.buder[at]jfbb.info


AMOS GEVA
Geboren 1986 in Tel Aviv (Israel), wuchs Amos Geva zwischen Israel und Großbritannien auf, ehe er mehrere Jahre in New York (USA) verbrachte, wo er als Teil des Bildungsteams der pluralistischen jüdischen Jugendbewegung Young Judeah Jugendlichen die Verwendung von Video als Werkzeug vermittelte.
Von 2009 bis 2013 studierte er Film und Fernsehen an der Universität Tel Aviv und arbeitete in jener Zeit auch mit dem Tel Aviv International Student Film Festival (TISFF) zusammen. 2015 zog er nach Berlin und initiierte dort die israelisch-deutschen Filmindustrietage. Seit 2017 ist er als Head of Industry & Strategic Partnerships für die, durch MEDIA unterstützte, Onlineplattform tportmarket.com tätig.
Durch seine Arbeit als Filmemacher und selbstständiger Produzent sammelte Amos Geva wertvolle Erfahrungen, auf die er heute als Vermittler zwischen der Filmindustrie und jungen, talentierten Filmschaffenden, zurückgreifen kann.
Geva ist Absolvent des Atelier Ludwigsburg-Paris-Programms und hat sowohl als Produzent als auch als Regisseur bereits mehrere Preise renommierter Filmfestivals gewonnen.
2019 produzierte er den deutsch-französischen Dokumentarfilm CHICHINETTE - WIE ICH ZUFÄLLIG SPIONIN WURDE.
-> Mail an Amos Geva: a.geva[at]jfbb.info


LEA WOHL VON HASELBERG
Geboren 1984 in Deutschland, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Frankfurt/ Main und promovierte in Hamburg und Haifa mit einer Arbeit über jüdische Spielfilmfiguren im westdeutschen Film und Fernsehen. Seit 2017 leitet sie das Forschungsprojekte Zwischen Erinnerungskultur und Antisemitismus. Selbstverständnis und Erfahrung jüdischer Filmschaffender in der BRD an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie seit 2020 die Nachwuchsforschungsgruppe Was ist jüdischer Film?
Forschungsschwerpunkte, wie die Repräsentation jüdischer Themen in bundesrepublikanischen Diskursen, audiovisuelle Erinnerungskulturen und jüdische Filmgeschichte, sind an der Schnittstelle von Medienwissenschaften und jüdischen Studien angesiedelt. Sie ist assoziiertes Mitglied des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und Mitherausgeberin des Magazins Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart.
-> Mail an Lea Wohl von Haselberg: l.wohlvhaselberg[at]jfbb.info


ARKADIJ KHAET
wurde 1991 in Bălți (Republik Moldau) geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und verbrachte nach seiner Schulzeit einige Zeit in Israel. Während seines B.A – Film und Fernsehen in Köln begann er eigene Filme zu realisieren und freischaffend für den WDR zu arbeiten. Seit 2016 belegt Arkadij Khaet den Diplomstudiengang Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine Filme liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Max-Ophüls Filmpreis und dem Deutschen Menschenrechtsfilmpreis. Sein letzter Film MASEL TOV COCKTAIL wurde nebst vielen Preisen für den 57. Grimme Preis nominiert. Arkadij Khaet ist Stipendiat der jüdischen Begabtenförderung des Ernst-Ludwig Ehrlich Studienwerks und lebt als freischaffender Autor und Regisseur im Ruhrgebiet. Seit 2021 ist er Teil des Programm-Komitees des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Brandenburg.
-> Mail an Arkadij Khaet: a.khaet[at]jfbb.info


NAOMI LEVARI
Produzentin und Gründungspartnerin der in Tel Aviv ansässigen Black Sheep Film Productions Ltd..
Verantwortlich für überaus erfolgreiche Produktionen wie CHAINED (Berlinale), STRIPPED (Venice IFF), FIG TREE (TIFF), ONE WEEK AND A DAY (Cannes), MAMA'S ANGEL (Series Mania), die nicht nur mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, sondern auch in mehreren Ländern vertrieben wurden, wo sie Publikum und Kritik gleichermaßen verzückten.
2018 war Naomi Mitbegründerin der in Berlin ansässigen Produktionsfirma Electric Sheep GmbH, die sich auf Inhalte mit sozialem Bezug konzentriert.
Naomi ist bekannt dafür, für jeden Aspekt des Filmemachens eine passende Herangehensweise zu finden, womit sie sich als gefragte Beraterin und Mentorin etabliert hat.
-> Mail an Naomi Levari: n.levari[at]jfbb.info


ANKE DONNERSTAG
Geboren 1981 in Guben, studierte Kultur und Technik an der Brandenburgischen Technischen Universität. Ihr Leben war schon immer durch Film bestimmt, vom Filmjunkie in der Jugend bis hin zur Masterarbeit zum Thema „‚Die Deutschen‘ und ‚die Nazis‘ –Figurendarstellungen in zeithistorischen Spielfilmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens“. Hat von 2001 bis 2018 in der UCI Kinowelt gearbeitet und ist dann in die Programmkoordination des FilmFestival Cottbus gewechselt.
Für das FilmFestival Cottbus war sie zudem ab 2010 als Koordinatorin des Kinder- und Jugendfilms und ab 2014 als Kuratorin der Sektion Kids im Kino tätig. Seit 2021 koordiniert sie nun auch das Programm des Jüdischen Filmfestivals Berlin | Brandenburg.
-> Mail an Anke Donnerstag: film[at]jfbb.info