Das Rahmenprogramm zum 28. Jüdischen Filmfestival Berlin | Brandenburg

Täglich

Anoha – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin

Ein neuer Ort zum Entdecken, Erforschen und Spielen ist direkt gegenüber dem Jüdischen Museum Berlin entstanden: Im Mittelpunkt des Kindermuseums steht die Erzählung der Arche Noah aus der Tora. Der Überlieferung nach war die Arche ein imposantes Boot, mit dem Noah seine Familie und alle Tierarten vor der Sintflut rettete. Auf das Herzstück der Kinderwelt „Anoha“ – eine riesige runde Arche aus Holz, entworfen vom US-amerikanischen Büro Olson Kundig Architecture and Design – sind mehr als 150 Tiere eingezogen. (Freier Eintritt für Erwachsene, sie können „Anoha“ nur in Begleitung von Kindern betreten)
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Täglich

Brandenburg. Ausstellung Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Die Brandenburg.Ausstellung macht neugierig auf die Vielfalt des Landes. Sie lädt ein zu einer Reise durch zehn Jahrhunderte und durch vielfältige Regionen. Die Fülle der Themen, die Perspektive der Menschen in der Geschichte und die Einladung zum Mitmachen – die Brandenburg.Ausstellung setzt ihre Themenschwerpunkte da, wo Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen.
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Mit Anmeldung

Berlin Jewish Tours

Seit 2010 führen die studierten Historiker Natalie und Yoav Sapir durch das jüdische Berlin auf Deutsch, Englisch und Hebräisch, und bieten aufschlussreiche Einsichten in Zusammenhänge und Entwicklungen, die Berlin mit der jüdischen Welt verbinden.
Hier können Sie sich anmelden.


Jüdisches Theaterschiff MS Goldberg

Neben dem Programm des 28. JFBB finden auf der MS Goldberg folgende Veranstaltungen statt. Tickets können Sie hier buchen.

Neuer Musikverein Berlin
Mo., 6. Juni 2022, 19:00
Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio c-Moll op. 1,3
Viktor Ullmann: Liederbuch des Hafis op. 30
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
Mit Roman Trekel, Bariton | Claudio Bohórquez, Violoncello | Guy Braunstein, Violine | Michal Friedländer, Klavier

Zu Schiff mit Heinrich Heine
Di, 7.6., Mi, 8.6., Do, 9.6. 2022, je 19:00 Uhr
Mit Chansons von Tucholsky, Mehring, Gilbert und Heymann
im musikalischen Beiboot
A propos Schiff – was erzählt Heinrich Heine eigentlich über Schiffe und Seefahrt? Im »Rabbi von Bacharach« entkommen der Rabbi und seine Frau auf einem Kahn dem örtlichen Pogrom; vor der Kulisse des nächtlichen Rheinufers erscheint dabei zwischen altdeutschen Sagengestalten eine Vision der jüdischen Stammväter. »Die Memoiren des Herrn von Schnabelewopski« erzählen, nahezu zeitgleich zu Wagners Oper, eine heiter-frivole Variation des »Fliegenden Holländer«. Chansons von Tucholsky, Mehring, Gilbert und Heymann handeln von Seeleuten, Wasser und Schiffen und fahren im Beiboot mit.
Veit Schubert, Sprecher/Isabel Dörfler, Gesang/Tal Balshai, Klavier

Mate – Ist das Freiheit oder kann das weg?
Fr, 10.6. und Sa, 11.6., je 19:00 Uhr
Jan Viethens »Mate« orientiert sich an Stefan Zweigs »Schachnovelle« und stellt ihr Erinnerungen des in den 80er Jahren aus Polen geflohenen Künstlers Viki J. Mierzicki entgegen. Dabei wird in diesem Duodrama um eine Malerin und einen Schauspieler, die in einer Zelle aufeinandertreffen, mit der mehrfachen Bedeutung des englischen Begriffs »Mate« gespielt, der sowohl (Schach)matt, Freund/Kamerad und sich paaren meint.

Ich will keine Blaubeertorte, ich will nur raus
So, 12.6. 19:00 Uhr
Eine Totenbeschwörung nach dem Buch von Gabriel Heim mit Yael Schüler
Ilse schwieg bis zuletzt über ihre Mutter Marie. Erst nach Ilses Tod findet deren Tochter Gabí Briefe ihrer Großmutter, die aus Berlin immer dringlicher vor der Katastrophe warnt und in ihrer Tochter Ilse in Basel ihre einzige Rettung sieht. Als Ilse sich endlich zur Rettung der Mutter vor den Nazis entschließt, ist es zu spät und Maries Flucht in die Schweiz scheitert beim Versuch die Grenze bei Hohenems zu überwinden. Yael Schüler spielt diese Gabí, die sich in das Leben ihrer Mutter und Großmutter hineinversetzt, um endlich ein eigenes Leben jenseits der ererbten Konflikte und Traumata führen zu können. Das Stück ist der Versuch einer Emanzipation von der Sprachlosigkeit nach nicht zu beschreibendem Grauen und einer Totenanrufung von antiker Wucht.

Klangspuren – Hans Krieg (Un)Vergessene Lieder
Mo, 13.6. 19:00 Uhr
Hans Krieg, 1899 im schlesischen Haynau geboren, etablierte ich nach seinem Studium in Leipzig und Berlin an zahlreichen deutschen Bühnen als Chor- und Operndirigent sowie als Komponist von Theatermusik. Darüber hinaus leitete er seit 1928 in Breslau den größten Gewerkschaftschor Schlesiens sowie den Chor der jüdischen Gemeinde. 1933 floh er mit seiner Familie vor den Nazis nach Amsterdam und konnte sich dort als Musikjournalist, Dirigent und Komponist behaupten und schrieb u. a. für die politische Kabarettsendung des VARA-Rundfunks Chansons und Lieder für Ernst Busch, Dora Gerson und Chaja Goldstein. So entstand eine spannende Liedsammlung, welche das »Who is Who« von Kriegs literarischen Zeitgenossen von Stefan Zweig bis Klabund widerspiegelt. Der Berliner Bariton Georg Streuber und sein Klavierbegleiter Markus Syperek spannen mit ihrem Liederabend einen musikalischen Lebensbogen des wieder bzw. neu zu entdeckenden Komponisten Hans Krieg.
Georg Streuber, Bariton/ Markus Syperek, Klavier


Jüdisches Filmfestival Berlin | Brandenburg
Mi, 15.5. bis So 19.6.22 auf der MS Goldberg


Paradies der Narren« - Ein erlesenes Konzert mit erklingenden Fabeln
Mo, 20.6. und Di, 21.6., je 19:00 Uhr
Tom Quaas liest aus Isaac Singers Erzählungen »Die Naren von Chelm« mit Musik von Krzysztof Penderecki, Galina Ustwolskaja, Dmitri Schostakowitsch und Niccolò Paganini.
Eingerahmt von Geschichten des jüdischen Autors Isaac Bashevi Singer, der sein Buch den vielen Kindern widmete, die wegen der dummen Kriege nicht die Möglichkeit hatten, aufzuwachsen, erleben Sie an diesem Abend viel Musik. Angefangen von einer Komposition von Galina Ustvolskaja, einer Frau, deren Werke in der Sowjetunion teilweise verboten wurden, über Krzysztof Penderecki, dessen Kompositionsstil die Ära der polnischen Avantgarde geprägt hat, hören Sie unter anderem Musik von Niccolò Paganini Paganini, dem Zirkuskünstler unter den Geigern, der nicht wollte, dass je ein anderer seine Werke spielen kann.
Tom Quaas, Vorleser/ Florian Mayer, Violine/ Ekaterina Gorynina, Violoncello/ Juri Tarasenok, Akkordeon/ Robert Umansky, Klavier

Max Doehlemann: »Ruach – Der Wind Gottes«
Mi, 22.6. 19:00 Uhr
Inspiriert vom hebräischen Wort »Ruach« zeigen die vier KünstlerInnen ein theatralisches Panoptikum, eine Form, die zwischen Miniatur-Musiktheater, Sprechtheater und Konzert oszilliert. Die Textcollage bewegt sich zwischen Kabbala, Heinrich Heine über Franz Kafka, Kurt Tucholsky, Erich Mühsam, Sigmund Freud bis hin zum Spukforscher Max Dessoir, während Max Doehlemanns Komposition auch Musik von Georg Phillip Telemann und György Ligeti integriert.
Andrea Chudak, Sopran und Schauspiel | Uli Pleßmann, Schauspiel | Ekaterina Gorynina, Cello, Viola da Gamba und Schauspiel | Max Doehlemann, Klavier

Kreisler singt Kreisler
Do, 23.6. und Fr, 24.6., je 19:00 Uhr
Der 100. Geburtstag von Georg Kreisler ist zwar erst am 18. Juli, das Jüdische Theaterschiff Goldberg würdigt diesen großen Komponisten und Dichter, der zu Lebzeiten auch sein bester Interpret war, schon ein paar Wochen vorher mit einer Hommage und hat dazu die Schauspielerin und Sängerin Sandra Kreisler eingeladen. Aus nachvollziehbaren Gründen hatte sie lange Zeit die Lieder ihres Vaters nicht gesungen. »Dann aber habe ich doch auf vielfachen Wunsch dieses Programm ›Kreisler singt Kreisler‹ zusammengestellt, und mit jenen Liedern gefüllt, die mir etwas sagen, die das sagen, was ich sagen möchte, und die zugleich auch etwas über Georg Kreisler sagen können. Dieses Programm spiele ich sehr gerne und ich finde es ein gutes, ein starkes, Programm. Aber wie bei jeder Rose: die Dornen sind eben, dass die Menschen – und zwar sowohl Veranstalter als auch Presse als auch das Publikum – immer erst NACH meiner Vorstellung wissen, dass ich eben nicht ›nur die Tochter‹ bin.«
Sandra Kreisler, Gesang/ Andreas Kohl, Klavier


silent green Kulturquartier

Als Veranstaltungsort und unabhängiges Projekt hat das silent green 2013 in den historischen Räumlichkeiten im Wedding eine in Berlin einzigartige Heimat gefunden. Seit 2015 versteht sich das silent green als transdisziplinärer Standort für Kunst und Kultur und als Raum für die Entstehung neuer Formen und Ideen.
Infos zum Kulturquartier finden Sie hier.

Konzert Yael Naim
Do, 09.06. 2022, 20:00 Uhr
Vor zehn Jahren feierte Yael Naim mit ihrer Single New Soul ein sensationelles Debüt in der Musikindustrie, welche zu einem zeitlosen Welthit wurde. Auf der Grundlage dieses außergewöhnlichen Erfolgs hat Yael Naim mit ihrem Künstlerpartner und Produzenten David Donatien ein Leben als Musikerin und Singer-Songwriterin aufgebaut: Drei Alben, die sich weltweit mehr als eine Million Mal verkauften und mit dem Victoire de la Musique ausgezeichnet wurden.

Ausstellung: The third Life of Agnès Varda
Mo-Fr, 14:00-20:00 Uhr
Am 9. Juni 2022 eröffnet im silent green die bislang umfangreichste Einzelausstellung zur dritten und letzten Schaffensperiode der 2019 verstorbenen französischen Filmemacherin, Fotografin und bildenden Künstlerin Agnès Varda. Varda gilt als eine der einf lussreichsten kreativen Persönlichkeiten unserer Zeit, die sich im Laufe ihres mehr als sechs Jahrzehnte umspannenden Lebenswerks immer wieder neu erfand. Die Werkschau zeigt Fotografien, Filme und Video-Formate, die Varda zu medienübergreifenden installativen Formen zusammensetzte. Eine begleitende Filmreihe im Kino Arsenal zeigt ausgewählte Filme Vardas, welche die Motive der Ausstellung aufnehmen. Ergänzt wird das Programm außerdem durch Talks und Workshops.


11.06.2022, 20:00 Uhr, Danziger Str. 101, 10405 Berlin

WABE Berlin: Record Release Konzert von „Bohai“

„Bohai“ ist eine Klezmer- und Weltmusikband aus Berlin und spielt jiddische Volks- und Tanzmusik, angereichert und gemixt mit anderen Stilistiken wie Swing oder Tango.
Tickets hier.


Fr, 17.06. 2022, 12:00-13:00 Uhr Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam - Mit Anmeldung

Volumetrisches Zeitzeugnis von Holocaustüberlebenden

Präsentation von Prototypen für Augmented Reality- & Virtual Reality-Experiences von Studierenden der Filmuniversität Babelsberg und der ifs internationale filmschule zum Projekt Volumetrisches Zeitzeugnis von Holocaustüberlebenden. Veranstaltung in Englisch.
Um Anmeldung wird gebeten: britta.strampe@filmuniversitaet.de
Mehr Informationen zum Projekt können Sie hier nachlesen.


Sa,18.06.2022, 22:00 Uhr Frannz Club

Abschlussparty des 28. JFBB „Die Schöne Party“

Am Ende eines jeden Festivals gibt’s traditionell eine schöne Party. Wir haben sogar DIE Schöne Party im Frannz Club. Seit über 20 Jahren ist die Schöne Party eine Institution im Berliner Nachtleben, nicht nur für die Hörerinnenschaft von radioeins sondern auch für die JFBB Besucherinnen am 18.6.22.
Alle Infos gibt es hier.