05.02.2026
Deutscher Kinostart für COEXISTENCE, MY ASS!
© UCM.ONE
Die Vorführung des Dokumentarfilms über die Friedensaktivistin und StandUp Comedian Noam Schuster im Berliner Filmtheater am Friedrichshain war ausverkauft. Aufgewachsen in dem zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Neve Schalom verliert Noam Shuster Eliassi zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Mit beißender Satire konfrontiert Noam ihr Publikum mit schwierigen Wahrheiten.
Regisseurin Amber Fares begleitet die Aktivistin und Komikerin bei der Entstehung ihrer Comedy-Show, auf Bühnen im Westjordanland und New York, während der Corona-Pandemie und danach. Das Portrait einer starken Frau zwischen den Stühlen wird mit den Ereignissen des 7. Oktober und dem Gaza-Krieg zur emotionalen Achterbahnfahrt. KollegInnen, Freunde und Verwandte werden verschleppt und ermordet, in Gaza leidet die Zivilbevölkerung, die Situation wird zunehmend zugespitzter und aussichtsloser, die Gesellschaft gespaltener.
Ein Film, der zeigt, wie es ist, die Idee des Miteinander nicht aufzugeben, und wie wichtig das ist. Im Anschluss gab es ein Zoom-Interview mit Regisseurin Amber Fares und Produzentin Rachel Leah Jones, geführt von der Produzentin und JFBB-Auswahlkomitteemitglied Naomi Levari.
Neben dem JFBB fungierten der New Israel Fund und Friends of Standing Together Berlin als Kooperationspartner des UCM.ONE Filmverleih, der COEXISTENCE, MY ASS ab 5. Februar 2026 deutschlandweit in die Kinos bringt.