08.04.2026
Jury Wettbewerb Spielfilm vorgestellt
Das Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg stellt die Jury des Wettbewerbs Spielfilm für die 32. Festivalausgabe (5.–10. Mai 2026) vor.
Mit Mariette Rissenbeek, Mahnaz Mohammadi und Matan Radin begrüßt das Festival drei international renommierte Persönlichkeiten der Filmbranche.
Mariette Rissenbeek (Produzentin & Consultant)
Bevor sie 2019 für fünf Jahre die Geschäftsführung der Berlinale übernahm, war Mariette Rissenbeek 15 Jahre bei German Films Marketing & Service tätig – zunächst als Leiterin Festival- und Öffentlichkeitsarbeit, später als Geschäftsführerin.
Ihre Karriere begann sie bei Tobis Film, bevor sie als Produzentin für Fernseh- und Kinofilme arbeitete. Heute ist sie als Produzentin und Consultant an internationalen Filmprojekten beteiligt.
Mahnaz Mohammadi (Regisseurin)
Mahnaz Mohammadi ist eine iranische Filmemacherin, die sowohl im Dokumentar- als auch im Spielfilmbereich arbeitet. In ihren Filmen setzt sie sich mit Erinnerung, Zeugenschaft und Resilienz auseinander und verleiht Geschichten eine Stimme, die oft im Verborgenen bleiben.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf der Berlinale und beim Toronto International Film Festival gezeigt.
Matan Radin (Kameramann)
Matan Radin ist ein Kameramann, der seit 2009 in Berlin lebt und arbeitet. Er studierte Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) sowie Fotografie am International Center of Photography (ICP) in New York und Film am CalArts in Los Angeles. Radins Arbeiten wurden auf bedeutenden internationalen Festivals wie Cannes, TIFF, Sundance und San Sebastián uraufgeführt und erhielten große Anerkennung für ihre emotionale Tiefe und ihre einzigartige visuelle Handschrift. 2021 wurde Radin mit dem israelischen Filmpreis für die beste Kamera ausgezeichnet.
Die Jury des Wettbewerbs Spielfilm wird während des Festivals den besten Film auszeichnen.